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112Lebensgefahr116117Arzt, akut
08001000100
Weißes Fahrzeug mit der Aufschrift NOTDIENST auf der Heckscheibe, nachts auf einer regennassen Stadtstraße

Symbolbild des Pflegerischen Notdienstes

Pilotprojekt für NRW

PND Nordrhein · Pflegerischer Notdienst Nordrhein

Pflegerischer Notdienst in NRW.

Wenn die Pflege kurzfristig ausfällt, unterstützen wir mit eigenem Personal in NRW – im Umkreis von etwa 100 km. Einsatz nach Bedarfsklärung und verfügbarer Kapazität.

PND-Servicenummer

08001000100

Pilotprojekt für NRW

PND Nordrhein – das Pilotprojekt für den Pflegerischen Notdienst in Nordrhein

PND Nordrhein baut als privates Pilotprojekt einen Pflegerischen Notdienst für Nordrhein auf: eigener Versorgungsbetrieb in NRW, dazu ein Partnernetz für weitere Regionen. Ziele, Stand und Weg dorthin sind transparent beschrieben.

Drei Pflegefachkräfte in petrolfarbener Dienstkleidung stehen gemeinsam in einem hellen Büro
Symbolbild des Pflegerischen Notdienstes

Orientierung

Wer hilft wann?

112

Lebensbedrohlicher Notfall

Atemnot, Bewusstlosigkeit, Brustschmerz, Lähmung, starke Blutung, schwerer Sturz.

Jetzt 112 anrufen

116117

Dringend ärztlich, nicht lebensbedrohlich

Dringend ärztlich, kann nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten. Reguläres: Ihre Hausarztpraxis.

116117 anrufen

08001000100

Pflegerischer Notdienst

Häusliche Pflege fällt akut aus

Kein medizinischer Notfall, aber die Versorgung zu Hause ist plötzlich nicht gesichert. Eigenes Team in NRW – nach Kapazität.

Unser Angebot

Eigenes Team in NRW – einschließlich Köln

Fällt eine pflegende Person aus oder kann ein vereinbarter Pflegebesuch kurzfristig nicht stattfinden, unterstützt unser eigenes Personal in NRW – im Umkreis von etwa 100 km. Wir klären Bedarf, Leistungsumfang und freie Kapazität persönlich – kein medizinischer Notfall, keine rettungsdienstliche Leistung.

Wachsendes Netzwerk

Für weitere Regionen in NRW bauen wir ein Netz geeigneter PND-Partner auf. Dort ist eine Versorgung nur möglich, wo eine Partnerschaft bestätigt ist.

Typische Situationen

Wann hilft der PND?

Jeder Fall beginnt mit einer pflegefachlichen Klärung. Ein Einsatz wird vereinbart, wenn er pflegefachlich passt und Kapazität, Entfernung, Qualifikation sowie gegebenenfalls die erforderliche Verordnung vorliegen. Keine garantierte Zeit bis zum Einsatz, keine pauschale Kostenübernahme.

Symbolbild des Pflegerischen Notdienstes: Die betreuende Person fällt plötzlich aus

Beispiel A

Die betreuende Person fällt plötzlich aus

Was ist passiert?
Die Hauptpflegeperson wird krank oder kann unerwartet nicht kommen; die Versorgung für die nächsten Stunden ist nicht gesichert.
Welche vereinbarte Unterstützung kommt infrage?
Kurzfristige Grundversorgung, Lagerung, Transfer oder Unterstützung bei der Ausscheidung durch unser Team – danach geordnete Übergabe.
Wann ist eine andere Anlaufstelle nötig?
Bei Lebensgefahr 112. Bei dringenden ärztlichen Beschwerden 116117 oder die Hausarztpraxis.
Symbolbild des Pflegerischen Notdienstes: Vereinbarte Pflege kann kurzfristig nicht stattfinden

Beispiel B

Vereinbarte Pflege kann kurzfristig nicht stattfinden

Was ist passiert?
Der reguläre Pflegedienst kann einen zeitkritischen Besuch, etwa am Abend, kurzfristig nicht leisten.
Welche vereinbarte Unterstützung kommt infrage?
Eine klar vereinbarte pflegerische Maßnahme durch unser Team, nach Kapazität.
Wann ist eine andere Anlaufstelle nötig?
Wenn neue ärztliche Warnzeichen hinzukommen: 116117, bei Lebensgefahr 112.
Symbolbild des Pflegerischen Notdienstes: Nach Klinikentlassung fehlt die Anschlussversorgung

Beispiel C

Nach Klinikentlassung fehlt die Anschlussversorgung

Was ist passiert?
Die Person ist zu Hause, aber die vereinbarte Anschlussversorgung startet verspätet oder fällt aus.
Welche vereinbarte Unterstützung kommt infrage?
Zeitlich begrenzte Überbrückung geeigneter pflegerischer Maßnahmen und organisierte Übergabe.
Wann ist eine andere Anlaufstelle nötig?
Medizinische Fragen klären Klinik, Hausarztpraxis oder 116117. Keine Krankenhausbehandlung zu Hause.
Symbolbild des Pflegerischen Notdienstes: Ein Dienst braucht vereinbarte Bereitschaft

Beispiel D

Ein Dienst braucht vereinbarte Bereitschaft

Was ist passiert?
Ein Pflege- oder Betreuungsdienst möchte Randzeiten, Wochenenden oder Ausfälle absichern.
Welche vereinbarte Unterstützung kommt infrage?
Unterstützung in vorab vereinbarten Bereitschaftsfenstern mit dokumentierter Rückmeldung an das Team des Dienstes.
Wann ist eine andere Anlaufstelle nötig?
Medizinische Notfälle gehen immer an 112 bzw. 116117.

Wer ist zuständig?

  • Sofort 112Bewusstlosigkeit, schwere Atemnot, Schlaganfallzeichen, starke Brustschmerzen, starke Blutung, schwere Verletzung oder andere akute Lebensgefahr.
  • 116117 / ärztlich klärenReguläres über die Hausarztpraxis. 116117 bei dringendem ärztlichem Bedarf, der außerhalb der Sprechzeiten nicht warten kann und nicht lebensbedrohlich ist.
  • PND anfragenDringendes pflegerisches Problem oder kurzfristige Versorgungslücke ohne akute Lebensgefahr.
  • Regulären Dienst planenRoutinepflege, Haushalt, langfristige Betreuung und nicht dringende Änderungen.

Alle Beispiele ansehen

Pfleger mit rotem Einsatzrucksack geht abends zur Haustür, im Hintergrund ein markiertes Fahrzeug
Symbolbild des Pflegerischen Notdienstes

Ablauf

So kommt Hilfe an

Keine feste Zeit bis zum Einsatz – wir klären jeden Fall persönlich.

  1. 1

    Anliegen klären

    Anliegen und Einsatzort klären – bei Lebensgefahr 112.

  2. 2

    Bedarf prüfen

    Pflegebedarf, Leistungsumfang und freie Kapazität pflegefachlich prüfen.

  3. 3

    Abstimmen

    Leistung und Kosten vorab abstimmen. Im Kerngebiet kommt das eigene Team, in bestätigten Partnergebieten ein PND-Partner.

  4. 4

    Versorgen und übergeben

    Vereinbarte Versorgung durchführen, dokumentieren und geordnet übergeben.

Einsatzgebiet

Eigene Einsätze in NRW, Partnernetz für NRW

Eigenes Personal in NRW – im Umkreis von etwa 100 km. Der Radius ist ungefähr – keine automatische Einsatzgarantie, keine garantierte Fahrzeit, kein pauschales 24/7-Angebot.

Kernraum
Eigenes Team in NRW, ~100 km Umkreis
Übriges NRW
Partnernetz im Aufbau – nur bestätigte Gebiete
Versorgungsgebiet ansehen
Kern- und Partnernetz-ModellInnerer Kreis: PND-Kernraum, etwa 100 km in NRW, Köln liegt darin. Äußerer Ring: übriges NRW, Ausbau über Partnerdienste.DüsseldorfKölnKERNRAUM ~100 KMNRW · PARTNERNETZ IM AUSBAU

Für Pflege- und Betreuungsdienste

Bereitschaft gemeinsam absichern

Für Pflege- und Betreuungsdienste: vereinbarte Bereitschaftsaufgaben für Randzeiten, Wochenenden oder Ausfälle – Umfang nach individueller Vereinbarung.

Bereitschaft übernehmen lassen
  • Randzeiten

    Vereinbarte Aufgaben außerhalb eigener Zeiten

  • Wochenende & Feiertage

    Für festgelegte Tage nach Absprache

  • Ausfallsituationen

    Zusätzliche Bereitschaft nach Kapazitätsprüfung

Nutzen für alle Beteiligten

Für Familien

Pflegerische Unterstützung durch unser eigenes Team, wenn die Versorgung zu Hause kurzfristig ausfällt.

Hilfe einordnen

Für Partner

Pflegedienste, Kliniken, Apotheken, Sanitätshäuser, Beratung und weitere Organisationen – Einstieg als Netzwerkpartner kostenfrei.

Kostenfrei Netzwerkpartner werden

Für Institutionen

Kooperationsmöglichkeiten mit Kliniken, Kommunen und Beratung – klar abgegrenzt von 112 und 116117.

Für Institutionen

Pflegerische Hilfe anfragen

Felder mit * sind Pflichtfelder. Die Anfrage ist keine Einsatzzusage: Annahme nach freier Kapazität, keine garantierte Ankunftszeit.

Lebensgefahr? Sofort 112. Akut ärztlich: 116117. Bitte keine Diagnosen oder Gesundheitsdaten.

Kurz beschreiben, was passiert ist und was gerade gebraucht wird – bitte ohne Diagnosen oder vertrauliche Gesundheitsdaten. Max. 800 Zeichen.

Welche Hilfe wird gewünscht? *

Mehrfachauswahl möglich.

Kosten und Finanzierung: Vor einer Beauftragung klären wir Leistungsumfang, voraussichtliche Kosten und mögliche Kostenträger. Mehr zu Kosten und aktuellem Rechtsstand

Häufige Fragen

Wann rufe ich die 112?

Bei lebensbedrohlichen Notfällen oder Warnzeichen wie Atemnot, Bewusstlosigkeit, starken Brustschmerzen, Lähmungserscheinungen, starken Blutungen oder einer schweren Verletzung. Im Zweifel: 112.

Wann ist die 116117 richtig?

Reguläre ärztliche Anliegen klären Sie über Ihre Hausarzt- oder Facharztpraxis. Die 116117 ist der ärztliche Bereitschaftsdienst – für dringende Beschwerden, die nicht lebensbedrohlich sind, aber nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten können.

Was ist ein pflegerischer Notdienst?

Er hilft, wenn die häusliche Pflege ungeplant ausfällt – etwa weil eine pflegende Person erkrankt – und kein medizinischer Notfall vorliegt. PND Nordrhein bietet das heute mit eigenem Personal in NRW – im Umkreis von etwa 100 km, einschließlich Köln.

Meine Pflegeperson fällt plötzlich aus – was kann ich tun?

Prüfen Sie zuerst, ob Lebensgefahr besteht (112) oder dringend ärztliche Hilfe nötig ist (116117). Ist die Pflege zu Hause nicht gesichert, kann der PND im eigenen Gebiet in NRW mit eigenem Personal unterstützen – nach Klärung des Bedarfs und freier Kapazität. Ergänzend helfen Ihr bestehender Pflegedienst, die Pflegekasse oder ein Pflegestützpunkt, etwa bei Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege.

Wo ist der PND tätig?

Mit eigenem Personal in NRW – im Umkreis von etwa 100 km. Der Radius ist ungefähr und keine automatische Einsatzgarantie. Für weitere Regionen in NRW bauen wir ein Partnernetz auf; dort ist eine Versorgung nur möglich, wenn ein geeigneter Partner bestätigt ist.

Wann ist der PND erreichbar?

Die Erreichbarkeitszeiten werden hier veröffentlicht, sobald sie verbindlich bestätigt sind. Wir sagen keine 24/7-Erreichbarkeit und keine feste Zeit bis zum Einsatz zu.

Kommt das eigene Team oder ein Partner?

Im eigenen Gebiet in NRW übernimmt das eigene PND-Team. In anderen Regionen kann ein geeigneter PND-Partner übernehmen – aber nur dort, wo eine solche Partnerschaft bestätigt ist.

Wie läuft eine Anfrage ab?

1. Anliegen und Einsatzort klären. 2. Pflegebedarf, Leistungsumfang und freie Kapazität prüfen. 3. Leistung und Kosten vor der Beauftragung abstimmen. 4. Vereinbarte Versorgung durchführen, dokumentieren und geordnet übergeben.

Was kostet ein Einsatz – zahlt die Pflegekasse?

Vor einer Beauftragung werden Leistungsumfang, voraussichtliche Kosten und mögliche Kostenträger geklärt. Ob eine Erstattung möglich ist, hängt von Ihren persönlichen Voraussetzungen, der konkreten Leistung und den Abrechnungsmöglichkeiten ab. Eine pauschale Kostenübernahme gibt es nicht.

Brauche ich einen Pflegegrad?

Das hängt von der Leistung ab. Leistungen der Pflegeversicherung wie Verhinderungspflege setzen in der Regel einen Pflegegrad (meist ab 2) voraus. Ob eine konkrete Unterstützung ohne Pflegegrad möglich ist und wer sie bezahlt, klären wir vor der Beauftragung.

Gibt es ein Überbrückungsbudget?

Ein Überbrückungsbudget ist im Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) vorgesehen. Der Kabinettsentwurf vom 30. September 2026 ist noch kein geltendes Recht; heute besteht daraus kein Anspruch.

Kann mein Pflegedienst Bereitschaft an den PND übertragen?

Ja. Pflege- und Betreuungsdienste können definierte Bereitschaftsfenster mit dem PND vereinbaren – etwa für Randzeiten, Wochenenden oder Ausfälle. Gebiet, Zeiten, Leistungsumfang, Vergütung und Übergabe werden vorher schriftlich festgelegt.

Was kostet die Netzwerkpartnerschaft?

Die Teilnahme als Netzwerkpartner ist kostenfrei. Das heißt nicht, dass Versorgungsleistungen kostenfrei sind. Netzwerkpartner fahren nicht automatisch zu Einsätzen; dafür gibt es die Rolle PND-Partner mit gesonderter Vereinbarung.

Ist PND Nordrhein eine Behörde?

Nein. PND Nordrhein ist ein privater Anbieter. Wir sind keine Behörde, keine Kassenärztliche Vereinigung, nicht an Rettungsleitstellen angebunden und handeln nicht im Auftrag des Landes oder der Pflegekassen.

Zum Ratgeber für Angehörige

PND Nordrhein ist ein privater Anbieter und keine offizielle oder staatliche Stelle.